Fakten über: Kappensittich
Der Rotkappenpapagei, der im Südwesten von Westaustralien heimisch ist, wurde 1820 erstmals von Heinrich Kuhl beschrieben. Dieser Vogel fällt durch seinen langen Schnabel und sein leuchtendes Gefieder auf, was ihm eine eigene Gattung einbrachte. Genetische Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass er eng mit dem Mulgapapagei verwandt ist. Das adulte Männchen zeichnet sich durch eine scharlachrote Krone, grün-gelbe Wangen und einen langen Schnabel aus, während das Weibchen etwas blasser gefärbt ist und einen weißen Flügelstreifen aufweist. Jungvögel sind überwiegend grün.
Diese Papageien ernähren sich hauptsächlich von Samen, Blumen und Beeren und nisten in Baumhöhlen, die in Wäldern und Savannen zu finden sind. Obwohl sie als Schädlinge betrachtet werden und Lebensraum verlieren, nimmt ihre Population zu, was dazu führte, dass die IUCN sie als Art mit geringem Besorgnisgrad einstuft. Die Zucht in Gefangenschaft gestaltet sich jedoch schwierig aufgrund ihres nervösen Wesens.
Die Klassifikation des Rotkappenpapageis hat sich im Laufe der Jahre mehrfach geändert, einschließlich verschiedener wissenschaftlicher Namen und Kategorien. Derzeit werden keine Unterarten anerkannt. Sie leben in der Ökoregion Südwest-Australien und bevorzugen Eukalyptuswälder, insbesondere solche mit Marri-Bäumen. Obwohl sie meist sesshaft sind, können sie in trockeneren Gebieten nomadisch sein.
Diese Vögel sind recht scheu und werden typischerweise in Paaren oder kleinen Gruppen gesichtet. Sie brüten von August bis Dezember und nisten in reifen Bäumen. Ihre Ernährung umfasst verschiedene Samen, Früchte und Insekten, wobei sie eine Vorliebe für Marri-Samen haben. Obwohl sie durch Landrodung bedroht sind, haben Naturschutzbemühungen zur Erhöhung ihrer Population beigetragen.
In der Vogelhaltung wird der Rotkappenpapagei wegen seiner lebhaften Farben geschätzt, aber die Zucht in Gefangenschaft war historisch gesehen schwierig. Sie sind durch CITES-Vorschriften geschützt. Die Art ist bekannt dafür, anfällig für Parasiten und Krankheiten zu sein, wie beispielsweise parasitäre Protozoen und das Psittacine Beak and Feather Disease Virus (PBFD).
