Fakten über: Surf bream
Die Gelbflossenbrasse, wissenschaftlich als Acanthopagrus australis bekannt, erfreut sich bei Meeres- und Süßwasserfischliebhabern großer Beliebtheit. Diese Fischart gehört zur Familie der Meerbrassen (Sparidae) und wird häufig auch als Seebrasse, Surfbrasse, Silberbrasse oder östliche Schwarzbrasse bezeichnet. Auffällig sind ihre gelblichen Bauch- und Afterflossen, die sie leicht erkennbar machen. Angler schätzen sie nicht nur wegen der Herausforderung, die sie darstellt, sondern auch aufgrund ihres köstlichen Geschmacks.
Taxonomisch betrachtet ist A. australis eine von 20 Arten der Gattung Acanthopagrus innerhalb der Familie Sparidae. Die Art wurde erstmals 1853 von Richard Owen beschrieben und später 1859 von Albert Günther klassifiziert. Im Laufe der Jahre hat sich ihr Name mehrfach geändert, und Ian Munro schlug 1949 Mylio australis vor, während er sie schließlich in zwei verschiedene Arten aufteilte.
Je nach Region in Australien werden für diesen Fisch unterschiedliche Namen verwendet; "Gelbflossenbrasse" ist jedoch der offizielle Begriff, der von den australischen Behörden verwendet wird. Interessanterweise kann die Gelbflossenbrasse manchmal mit der südlichen Schwarzbrasse hybridisieren, was zu lebensfähigen Nachkommen führt.
In Bezug auf ihre physische Beschreibung wachsen Gelbflossenbrassen langsamer als ihre Schwarzbrassen-Verwandten. Typischerweise erreichen sie nach fünf Jahren eine Länge von etwa 23 cm. Ihre Farbe kann sich je nach Umgebung anpassen: Süßwasserfische sind tendenziell bronzefarben oder braun, während solche in ästuarinen oder marinen Umgebungen eher silbrig sind.
Geografisch gesehen findet man die Gelbflossenbrasse entlang der Ostküste Australiens. Sie gedeiht in Ästuaren, Salz- oder Brackwassern und felsigen Riffen in der Nähe von Meeresstränden. Während der Fortpflanzungszeit wandern sie zu Flussmündungen, um zu laichen, wobei die Weibchen planktonische Eier ablegen. Als Karnivoren umfasst ihre Ernährung kleine Fische und verschiedene Wirbellose wie Austern.
Der kommerzielle Fischfang auf Gelbflossenbrassen ist vor allem in Nord-Neusüdwales und Süd-Queensland weit verbreitet, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten. Allerdings fangen Freizeitangler in der Regel mehr Gelbflossenbrassen als kommerzielle Betriebe. Historisch gesehen genossen auch indigene Australier die Gelbflossenbrasse, wie Funde in alten Küchenabfällen in Neusüdwales belegen.
