Fakten über: Amanattō
Amanattō ist eine köstliche, traditionelle japanische Süßigkeit, die aus Azukibohnen oder anderen Bohnensorten hergestellt wird. Die Bohnen werden in Zuckersirup gekocht, dann mit raffiniertem Zucker überzogen und zum Trocknen ausgelegt. Diese süße Delikatesse wurde von Hosoda Yasubei während der Bunkyū-Periode der Edo-Zeit erfunden. Yasubei eröffnete ein Wagashi-Geschäft (Geschäft für traditionelle japanische Süßwaren) in Tokio und benannte es nach seinem Kindheits-Spitznamen Eitaro. Erstaunlicherweise produziert Eitaro diese leckeren Süßigkeiten noch heute.
Ursprünglich „amananattō“ genannt, wurde der Name nach dem Zweiten Weltkrieg auf „amanattō“ verkürzt. Obwohl der Name ähnlich klingt wie das fermentierte Bohnengericht Nattō, besteht keinerlei Verbindung zwischen den beiden.
Interessanterweise wird in Hokkaidō amanattō häufig zu Sekihan, einem traditionellen japanischen Reisgericht, hinzugefügt. Dies verleiht dem Sekihan in Hokkaidō eine leicht süße Note und unterscheidet es von den Varianten, die in anderen Regionen zu finden sind.