Fakten über: Sōmen
Sōmen, in China bekannt als sùmiàn oder guàmiàn, sind ultradünne Weizennudeln mit einem Durchmesser von weniger als 1,3 mm und ein Grundnahrungsmittel der ostasiatischen Küche. In Japan werden diese Nudeln üblicherweise kalt mit einer Dipsauce aus Sojasauce und Dashi serviert, ähnlich wie mori-soba. Der Herstellungsprozess von sōmen umfasst das Dünnziehen des Teigs unter Verwendung von Pflanzenöl und anschließendes Trocknen an der Luft.
In den Wintermonaten wird sōmen häufig warm in einer Suppe serviert, ein Gericht, das auf Japanisch als nyūmen bekannt ist. Dies ergibt eine wohltuende und herzhafte Mahlzeit in der kalten Jahreszeit. In Japan ist sōmen besonders beliebt und wird typischerweise mit tsuyu, einer leichten Dipsauce, die mit Zutaten wie Katsuobushi (getrockneten Bonitoflocken), Frühlingszwiebeln, Ingwer oder Myoga (eine Art japanischer Ingwer) verfeinert werden kann, gereicht.
Im Sommer ist gekühltes sōmen, das auf Eis serviert wird, eine erfrischende Delikatesse. Für zusätzlichen Genuss bieten einige Restaurants nagashi-sōmen an, bei dem die Nudeln in einem mit kaltem Wasser gefüllten Bambuskanal fließen. Die Gäste fangen die vorbeifließenden Nudeln mit Essstäbchen und tauchen sie in die Sauce. Einige exklusive Restaurants richten sogar echte Bäche für dieses einzigartige Esserlebnis ein. Wenn Sie dies zu Hause ausprobieren möchten, gibt es Maschinen, die das nagashi-sōmen-Erlebnis nachahmen.
Ob kalt im Sommer oder warm im Winter genossen, sōmen ist ein vielseitiges und geschätztes Gericht der ostasiatischen Küche.